Konkrete Hilfe
1. Hilfe, die sofort erreichbar ist
Manchmal reicht ein Satz:
„Das, was du erlebst, ist nicht in Ordnung.“
Unsere Anlaufstelle richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Orientierung suchen, die sich unsicher fühlen oder die einfach jemanden brauchen, der zuhört.
kostenfrei
vertraulich
ohne Aufzeichnung
ohne Weitergabe von Inhalten
Verschwiegenheit ist selbstverständlich
Hier darf gesagt werden, was sonst keinen Raum hat.
Hier wird nicht bewertet.
Hier wird geglaubt.
2. Safe Space – geschützte Räume
Kinder und Jugendliche, die emotionaler Gewalt ausgesetzt sind, verlieren oft ihr inneres Gefühl für „stimmt das, was ich empfinde?“.
Wir schaffen Räume, in denen sie:
ernst genommen werden
Worte für ihr Erleben finden
lernen, ihrer Wahrnehmung wieder zu vertrauen
sich nicht erklären oder rechtfertigen müssen
Diese Schutzräume entstehen durch:
moderierte Gesprächsangebote
betreute Gruppenformate
kreative Ausdrucksmöglichkeiten
Hier gilt:
Du darfst sprechen.
Du darfst schweigen.
Du darfst einfach da sein.
Jeder dieser Schutzräume entsteht durch Menschen, die nicht länger wegsehen.
Unsere Arbeit wird ausschließlich durch freiwillige Spenden getragen.
Deine Unterstützung macht leise Gewalt sichtbar – und gibt Kindern Sicherheit.
3. Prävention durch frühes Erkennen
Direkte Hilfe bedeutet auch:
Jugendliche früh zu stärken, bevor sich Langzeitfolgen verfestigen.
Jugendlichen früh zu erklären, was emotionale Gewalt ist
sie für Manipulation, Kontrolle und Beschämung zu sensibilisieren
Selbstwahrnehmung zu stärken
sie zu ermutigen, Hilfe zu suchen
Je früher ein junger Mensch hört:
„Du bildest dir das nicht ein.“
desto größer ist die Chance, langfristige Schäden zu verhindern..
Begleitete Übergangswohnung (Projekt im Aufbau)
Ein besonders wichtiges Vorhaben ist die Schaffung einer betreuten Wohnung für jeweils einen betroffenen Jugendlichen.
Für junge Menschen, die:
aus belastenden Situationen herausmüssen
keinen sicheren Ort haben
Orientierung und Stabilität brauchen
Diese Wohnung soll:
Schutz bieten
Struktur geben
professionell begleitet werden
einen Neustart ermöglichen
Nicht als Dauerlösung.
Sondern als Übergang.
Ziel ist es nicht, familiäre Beziehungen zu ersetzen,
sondern Stabilität zu schaffen, bis sichere Perspektiven möglich sind.
Die Wohnung wird dem Verein für 10 Jahre kostenfrei zur Verfügung gestellt. Jetzt gilt es, den Ausbau umzusetzen.
Die begleitete Übergangswohnung ist als ergänzendes Schutzangebot konzipiert und erfolgt ausschließlich im Rahmen der geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Eine Aufnahme kann nur in Abstimmung mit zuständigen Jugendämtern und Fachstellen erfolgen. Der Verein versteht sich ausdrücklich als unterstützende Struktur – nicht als Ersatz für staatliche Jugendhilfe.